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Soldier Jane

unregistriert

1

Samstag, 4. September 2010, 05:12

Trileptal (Oxcarbazepin) oder Lamictal (Lamotrigin) als Stimmungsstabilisator?

Hallo, ich habe aufgrund einer BPS-Störung vor etwa 6 Monaten Lamictal verschrieben bekommen. Da es mir damals körperlich nicht so gut ging habe ich das Medikament nicht mehr genommen. Jetzt bin ich und mein Arzt zum Thema Stimmungsstabilisatoren zurückgekehrt und er hat mir Trileptal verschrieben. Wegen der BPS und weil ich laut EEG zu Krämpfen neige. Jetzt nehme ich das Trileptal frage mich aber ob das Lamictal nicht besser wäre. Oder wirken sie eh ähnlich? Wie sind eure Erfahrungen? Mein Arzt meinte dass er mir natürlich statt Trileptal auch wieder das Lamictal verschreiben kann. Welches Medikament ist bei BPS geeigneter das Trileptal oder das Lamictal?

Liebe Grüsse und dank

Lichtbringer

unregistriert

2

Samstag, 4. September 2010, 10:58

Hi, kann man so nicht sagen, weil es nicht DAS BPS gibt.

Allgemein: Wenn du mehr zu Unruhe und Hochphasen neigst oder sehr agitierte Depressionen hast: (Ox)carbazepin.

Wenn du mehr zu Depressionen, Antriebslosigkeit und immer wiederkehrenden Depressionen neigst die aber nicht so sehr geprägt sind von Unruhe: Lamotrigin.

Ansonsten würde ich dir unter anderem empfehlen mal das meist Nebenwirkungsarme Valproat zu versuchen. Ist auch ein Phasenstabilisator. Hilft gegen Unruhe und auch ein wenig gegen Depression.

Lithium wäre noch eine Alternative, bedarf aber strenger Blutkontrollen und es ist kein Antiepileptikum, sondern nur ein PS.

Solltest auch dran denken, dass einige dieser Arzneiimittel, unter anderem Oxcarbazepin die Pille unwirksam machen können.

Ansonsten bleibt dir noch die Muttersubstanz Carbamazepin (Mehr Nebenwirkungen).

Seroquel Prolong (Neuroleptikum) wird auch eingesetzt zum stabilisieren der Phasen. Aber es wirkt auch nicht gegen Krämpfe.

Soldier Jane

unregistriert

3

Sonntag, 5. September 2010, 00:42

Hallo! Besten Dank für deine Antwort.

Was sind denn "agitierte Depressionen"? ?( Ich neige schon eher zu Hochphasen, ich denke dass das Trileptal (also das Oxc..) eh besser zu mir passt. Im Moment nehme ich es eh und so wie ich aus deinem Post verstanden habe ist eine Umstellung auf Lamictal nicht wirklich sinnvoll. Mir geht es dank dem Trileptal eh schon ein Stück besser. Mein Hauptproblem sind nicht die Depressionen sondern eine massive Reizbarkeit, Wut gepaart mit Verzweiflung und grübeln über Dinge die äusserst unangenehm sind.

Valporat hatte ich schon. Es war ganz gut aber ich habe einen starken Haarausfall davon bekommen so das mein Arzt es mir nicht mehr verschreiben wollte.

Seroquel und Carbamazepin habe ich schon genommen, haben mir beide nicht geholfen und vom Carba hatte ich eine zu starke Tagesmüdigkeit.

Ich denke ich bleibe jetzt mal bei dem Trileptal. Ich merke schon eine minimale Besserung. Vermutlich wird es mit der Zeit besser. Oder entfaltet es die Wirkung sofort?

Nochmals danke für deine Hilfe.

Lieben Gruss.

Soldier Jane

unregistriert

4

Sonntag, 5. September 2010, 03:15

Hallo! Besten Dank für deine Antwort.

Was sind denn "agitierte Depressionen"? ?( Ich neige schon eher zu Hochphasen, ich denke dass das Trileptal (also das Oxc..) eh besser zu mir passt. Im Moment nehme ich es eh und so wie ich aus deinem Post verstanden habe ist eine Umstellung auf Lamictal nicht wirklich sinnvoll. Mir geht es dank dem Trileptal eh schon ein Stück besser. Mein Hauptproblem sind nicht die Depressionen sondern eine massive Reizbarkeit, Wut gepaart mit Verzweiflung und grübeln über Dinge die äusserst unangenehm sind.

Valporat hatte ich schon. Es war ganz gut aber ich habe einen starken Haarausfall davon bekommen so das mein Arzt es mir nicht mehr verschreiben wollte.

Seroquel und Carbamazepin habe ich schon genommen, haben mir beide nicht geholfen und vom Carba hatte ich eine zu starke Tagesmüdigkeit.

Ich denke ich bleibe jetzt mal bei dem Trileptal. Ich merke schon eine minimale Besserung. Vermutlich wird es mit der Zeit besser. Oder entfaltet es die Wirkung sofort?

Nochmals danke für deine Hilfe.

Lieben Gruss.

NACHTRAG

Ich habe das Trileptal vor ca 2,5 Stunden eingenommen. Es ist das dritte Mal dass ich das Trileptal nehme. Vorher habe ich eigentlich nichts davon gespührt ausser dass es mir ein bisschen besser ging. Aber ob es vom Trileptal war? Vielleicht war es bloss eine Einbildung. Jetzt geht es mir gar nicht gut. Ich zittere, mir ist total schwindlich und ich habe gerade das erste Mal seit ca 2 Jahren geweint. Bin förmlich zusammengebrochen, das ist ganz selten bei mir so. Aber ich denke dass es die Gewöhnungsphase ist bzw normal. Ist die Einschleichphase normalerweise von solchen Nebenwirkungen begleitet? Wirklich schlimm ist es nicht aber auch nicht sonderlich angenehm.

Soldier Jane

unregistriert

5

Montag, 6. September 2010, 18:57

Nachtrag 6. September 2010

Ich nehme immernoch das Trileptal. Gestern war mir nicht mehr so schwindlich wie vorgestern, also die NW sind deutlich zurückgegangen.

Was ich aber merke dass ich sehr melancholisch geworden bin. Meine Zwangsgedanken haben sich gebessert aber ich bin sehr weinerlich, habe wilde Alpträume und habe wieder Selbstmordgedanken. Vielleicht ist es bloss die Einschleichphase, ich bin auf die weitere Wirkung sehr gespannt.

Lichtbringer

unregistriert

6

Dienstag, 7. September 2010, 18:02

Hey, Selbstmordgedanken und Depressionen sind leider eine mögliche Nebenwirkung dieser Medis. Wenn es nach 14 Tage nicht weg ist oder du zu akut gefährdet bist setz sie mit deinem Arzt ab, dann gibt es für dich noch Lithium + ein Antiepileptika, das nur gegen Epilepsie ist.

Valproat hat oft die NW Haarausfall, aber die kannst du durch die gabe von (ich glaube es war) Zink beeinflussen, meist ist es auch nur vorrübergehend und reversibel.

"Agitierte Depressionen" Sind Depressionen, bei denen man gehemmten Antrieb hat, also dauern unruhig ist und rumläuft, dabei aber depressiv ist, nicht zur Ruhe kommt, nicht schläft.

Gegen Hochphasen ist Lamotrigin ungeeignet, es macht eher unruhig als ruhig.

Naja im ärgsten Notfall könntest du wenn nichts wirkt Barbiturate versuchen, die wirken gleichzeitig gegen Epilepsie, können aber stark abhängig machen. Es sind im eigentlichen Sinne Narkosemittel, aber bei Epilepsie niedriger dosiert.

Edit: Wenn du zB sonst eher unruhig und depressiv bist und das unruhige oft deine Depressionen unterdrückt kann es sein, dass du ruhiger wirst und das Depressive mehr zum Vorschein kommt.

Soldier Jane

unregistriert

7

Mittwoch, 8. September 2010, 21:04

Danke für deine Antwort! :-)

Nun, ich nehme immernoch das Trilepal und merke dass die negativen Zwangsgedanken zurückgehen. Gestern ging es mir ganz gut, hatte zwar eine kurze manische Phase aber es war schnell wieder vorbei. Ich habe auch einen stimmungsaufhellenden Effekt beobachten können.
Ich werde dieses Medikament weiternehmen da ich wirklich eine positive Etwicklung merke. Das Valporat hat bei mir nicht so stark (positiv) gewirkt. Das mit dem Lithium merke ich mir falls das Trileptal doch nichts bringt.Das Lamictal ist dem nach was du schreibst wohl eher ungeeignet für mich.

Über Barbiturate habe ich mich mehrmals bei Psychiatoren und in Kliniken erkundigt und es hiess daß diese in Österreich schon seit etwa 20 Jahren verboten sind. Sie werden nur noch zur Narkoseeinleitung und in der Veterinärmedizin verwendet. (Einschläfern) Suchtmachende Substanzen kommen für mich sowieso nicht in Frage. Ich brauche eine Dauermedikation, Notfallmedis wie Diazepam bringen mir nichts und wenn ich sie zu lange nehme bekomme ich einen Entzug. Habe bereits einen solchen hinter mir, mit starken Krampfanfällen und einem stationären Aufenthalt.

Gruss,
Jane

Kilian

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8

Mittwoch, 8. September 2010, 21:09

...nicht alles, was in Good Old Germany aufm Index steht, muss *schlecht* sein. Wenn man sie die "Befehlshaber" der Psychiatrischen Kliniken anschaut, fragt man sich doch eh, WER hier WAS nimmt. Insofern kann man durchaus auf..."anderes" ausweichen.

Kilian
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Lichtbringer

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9

Donnerstag, 9. September 2010, 22:34

Kp wie das in Österreich ist, hier sind sie in Ausnahmesituationen zugelassen und in der Epilepsie sind Barbiturate sogar als Dauermedikation gebraucht.. AUch bestimmte Benzos.

Kilian, definiere anderes? BTM illegal einnehmen? Halte ich für nicht sonderlich klug, da das meiste weitere psychiatrischen probleme auslösen kann in hohem Maße.

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10

Donnerstag, 9. September 2010, 23:01

@Lichtbringer:

THE SALTON SEA

...es gibt vieles, das wesentlich "besser" ist, als das, was man brav beim Onkel Doc kriegt. Ferner wollte man mich zB vor ca. 6 Jahren schon auf "stationäre Kur" nach Holland schicken, weil dort - bekanntermassen - THC als Therapeutikum eingesetzt wird.

Das meite ich jetzt in diesem Fall allerdings weniger....geht mehr um Leute, die in ihren Laboratorien das zusammenschustern, was einem AKUT helfen kann. Ich habe SO viele Medis durch....in 6 Wochen 7 Stück oder so...ich war _AM_ENDE_-

Kilian
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Soldier Jane

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11

Freitag, 10. September 2010, 00:53

Nun, auch wenn ich es wollen würde, würde ich hier in Ö (auf legalem Wege natürlich) nicht an Barbiturate kommen. Wegen der Suchtgefahr (von der Lichtbringer schrieb) würden sie für mich aber so und so nicht in Frage kommen.

Zitat


Kp wie das in Österreich ist, hier sind sie in Ausnahmesituationen zugelassen und in der Epilepsie sind Barbiturate sogar als Dauermedikation gebraucht.. AUch bestimmte Benzos.
Achso, dann dürfte die Rechtslage in D etwas anderes sein als in Ö. Aber Benzos werden hier zu Lande häufig und gern verschrieben. Ich habe selber jahrelang Oxazepam, dann Diazepam und später Alprazolam genommen.

Mit dem Trileptal bin ich soweit sehr zufrieden. Die Nebenwirkungen (Schlaflosigkeit, Unruhe, Weinerlichkeit und Zwangsgedanken) sind seit gestern stark in den Hintergrund getreten. Ich bin psychisch einigermassen stabil (stabiler als sonst, Wunder erwarte ich mir klarerweise keine) und auch von den Krämpfen her geht es mir ganz gut. Mal sehen, ich habe heute gelesen dass es beim Trileptal bis zu 1 Monat braucht bis die Wirkung sich entfaltet hat, kannst du das bestätigen, Lichtbringer?

Danke für eure Antworten daweil. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soldier Jane« (10. September 2010, 00:53)


Lichtbringer

unregistriert

12

Freitag, 10. September 2010, 04:04

Jap das dauert leider immer ein wenig. Bei Lithium sogar 6-12 Monate.

Ich würde sagen nimm es 3 Monate, wenn es nicht wirkt Dosis erhöhen bzw wenn die Wirkung zu gering ist.
Wenn das immer noch nicht genug bringt dann wechseln :)

Oxazepam wirkt bei mir zur Zeit in fünzig milli g nicht mehr gut, erhöhen werde ich aber nicht. Alprazolam kann ich wie bonbons fressen, kaum eine Wirkung. Lorazepam naja, schnelle Toleranz. Diazepam wär mir zu riskant.

lg

Soldier Jane

unregistriert

13

Freitag, 10. September 2010, 05:01

Nochmals hallo!

Na gut, wenns bei Lithium fast 1 Jahr dauert muss ich wohl auch hier geduldig sein. Aber ich muss sagen dass es mir ganz gut geht. Auch mein Partner meinte gestern zu mir dass ich nicht mehr so widerborstig bin. :D Auch ich selber fühle mich ganz gut. Das einzige was mich immer noch stört ist das Zwangsgrübeln. Aber es hält sich im Gegensatz zum Winter in Grenzen. Meinst du dass eine Dosis von X mg (Trileptal) zu gering ist? Bin X cm gross und habe X kg. Im Netz habe ich gelesen dass es Patienten gibt die X (!!) mg nehmen.

Zitat

Oxazepam wirkt bei mir zur Zeit in fünzig milli g nicht mehr gut, erhöhen werde ich aber nicht. Alprazolam kann ich wie bonbons fressen, kaum eine Wirkung. Lorazepam naja, schnelle Toleranz. Diazepam wär mir zu riskant.
Oxazepam habe ich bis zu X mg genommen. Aber da war ich schon ferngesteuert, das will ich nicht. Von Alpazolam habe ich auch recht wenig gespührt (leichte Stimmungsaufhellung) aber nach dem Absetzen habe ich schon einen Entzug gemerkt, dauerte aber nur 2 Tage und war erträglich. Der Entzug vom Dia war bei weitem schlimmer. Ich würde diese Meds ja nehmen aber in geringer Dosierung wirken sie bei mir nicht und in hoher ist nach langer Einnahme ein Entzug vorprogrammiert. Da ich leider zu Krämpfen neige (im EEG sichtbar) kriege ich diese im Entzug.

Wie viel mg Alpra hast du denn genommen? Tavor, ja, genau, schnelle Toleranz. Ausserdem wirkt es bei mir nur ab X mg.

Gruss :a010:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paradoxon« (19. September 2011, 20:43)


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14

Freitag, 10. September 2010, 05:13

@Soldatin:

im ENTZUG?!
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15

Freitag, 10. September 2010, 05:38

Guten Morgen, Kilian. :a010:

Ja, der Entzug ist bei mir vor allem durch Krämpfe gekennzeichnet. Hatte auch schon ein Grand-Mal-Anfall.

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Freitag, 10. September 2010, 05:42

okay...da muss ich leider passen. Ich kenne mich zwar mit Substanzen und Medis "halbwegs" aus...Aber der Rest ist mir - *juhu* - fremd. Entzug von *was*, wenn ich fragen darf? Sorry, dass ich so unbedarft bin; kannst mir auch gern unkommentierte Links schicken .... ich will nur verstehen...

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17

Freitag, 10. September 2010, 05:56

Ist doch OK! Ich freue mich über Fragen. :)

Ich habe ziehmlich hohe Dosen von Oxazepam und Diazepam genommen (dh über X mg Dia) und bekam nachdem ich das Zeug abgesetzt habe Entzugserscheinungen. Entziehen musste ich schrittweise. Erst in einer Klinik, dann zu Hause. Ein kalter Benzoentzug kann ua lebensgefährlich sein. Das betrifft dich aber eh nicht insofern du sehr geringe Dosen einnimmst. Wenn du trotzdem Interesse hast, hier 2 Links:

Entzug von Diazepam

benzo.org.uk : Protracted Withdrawal Symptoms from Benzodiazepines, Professor C H Ashton, 2004

...im Wikipedia findest du ebenfalls Infos zum Benzo-Entzug.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paradoxon« (19. September 2011, 20:44)


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Freitag, 10. September 2010, 05:57

Wow, Du merkst Dir auch noch die Geschichten anderer User hier drin? Respekt. Manchmal denke ich, ich bin total grün hinter den Öhrchen, weil ich echt soo wenig Ahnung habe. Von vielem ...Du hast ne krasse Story hinter Dir, Mme. THE SALTON SEA kann ich nur anbieten. Mehr nicht. PM

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Freitag, 10. September 2010, 06:09

Deine wirklich coole Schreibe ist ja auch nicht zu übersehen. :)

Deine PN werde ich erst später lesen können. Muss jetzt flugs ins Bett, weisst eh,- um 14 Uhr spätestens muss ich aufstehen. :D

Gruss :)

Kilian

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Freitag, 10. September 2010, 06:18

...das mit 14Uhr weiss ich noch (wow), aber warum weiss ich nimmer. Meine Schreibe ist....ich wünschte, die wäre...."angepasster". Muss mich immer kontrollieren. Wie im "real life" auch.

PM wegen SALTON SEA, Du Nuss ;-)

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